Ein Tag mit… Jonas, Kfz-Mechatroniker bei Losch Luxembourg
Jonas arbeitet seit mehreren Jahren bei Losch Luxembourg als Kfz-Mechatroniker. Nach ersten Erfahrungen in Luxemburg wechselte er innerhalb des Unternehmens und ist heute Teil des Teams in Junglinster.
„Wenn ein Glied der Kette nicht funktioniert, hat das Auswirkungen auf den gesamten Ablauf.“
Wie bist du zu Losch Luxembourg gekommen?
Ich war bereits in Luxemburg tätig, allerdings an einem anderen Standort. Der Arbeitsweg war relativ lang, und da meine Partnerin in Junglinster arbeitet, hat sich das gut ergeben.
Ich habe gehört, dass bei Losch Luxembourg eine Stelle frei ist, habe mich informiert und mich beworben. Danach ging alles ziemlich schnell.
War es dir wichtig, weiterhin mit bestimmten Marken zu arbeiten?
Ja, ich war bereits im Volkswagen-Bereich tätig und wollte in diesem Umfeld bleiben.
Natürlich ist man offen für Neues, aber es ist einfacher, wenn man auf vorhandenes Wissen aufbauen kann.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Montags starten wir meistens mit einer kurzen Besprechung mit dem Werkstattleiter. Dort werden die Wochenziele und wichtige Themen angesprochen.
Danach beginnt die eigentliche Arbeit. Die Aufgaben werden verteilt, und jeder weiß, woran er arbeitet.

Arbeitet ihr eher eigenständig oder im Team?
Beides.
Jeder hat seine eigenen Aufgaben, aber der Austausch im Team ist sehr wichtig. Wenn jemand Unterstützung braucht, kann er jederzeit fragen.
Bei bestimmten Arbeiten ist man auch aufeinander angewiesen, um effizient arbeiten zu können.

Wie organisiert ihr eure Arbeit?
Es gibt eine Übersicht über die anstehenden Arbeiten, und der Werkstattleiter verteilt die Aufgaben.
Gleichzeitig muss man flexibel bleiben, da sich Prioritäten je nach Situation ändern können.

Was passiert am Ende des Tages?
Ziel ist es, die Fahrzeuge rechtzeitig fertigzustellen, insbesondere wenn sie noch am selben Tag an den Kunden zurückgegeben werden.
Vor der Übergabe wird in der Regel eine Endkontrolle durchgeführt.
Was würdest du jemandem raten, der diesen Beruf erlernen möchte?
Man sollte sich grundsätzlich für die Automobilbranche interessieren.
Wichtig ist auch ein Interesse an Mechanik, Elektrik und technischen Zusammenhängen.
Ohne dieses Interesse wird es schwierig.
Welche Fähigkeiten sind besonders wichtig?
Technisches Verständnis ist entscheidend.
Dazu kommen handwerkliches Geschick und ein hohes Verantwortungsbewusstsein, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit der Fahrzeuge.
Auch Geduld, Konzentration und Problemlösungsfähigkeit sind wichtig.

Ist der Beruf abwechslungsreich?
Ja, sehr.
Kein Tag ist wie der andere. Es gibt immer unterschiedliche Fahrzeuge und neue Herausforderungen.
Manche Probleme lassen sich schnell lösen, andere sind komplexer. Genau das macht den Beruf interessant.
Welche Rolle spielt das Team für dich?
Eine sehr große.
Man kann sich aufeinander verlassen, und die Zusammenarbeit funktioniert gut. Gleichzeitig ist die Stimmung im Team wichtig – es wird auch viel gelacht.

Worauf bist du besonders stolz?
Nicht auf ein einzelnes Ereignis, sondern auf die eigene Entwicklung.
Wenn man sieht, wie man sich im Laufe der Zeit verbessert hat, ist das ein gutes Gefühl.
Außerdem ist es wichtig, gemeinsam im Team die gesetzten Ziele zu erreichen.
Was macht die Arbeit bei Losch Luxembourg für dich attraktiv?
Vor allem das Team.
Die Zusammenarbeit ist kollegial, auch mit den Vorgesetzten. Man kann offen kommunizieren und jederzeit Fragen stellen.
Dazu kommen Flexibilität im Alltag und viele Möglichkeiten zur Weiterbildung.
Was ich auch schätze, ist, dass uns Losch Luxembourg alles zur Verfügung stellt, was wir für unsere Arbeit brauchen – von der Arbeitskleidung und den Sicherheitsschuhen bis hin zu den Werkzeugen. So hat man die richtige Ausstattung, um seine Arbeit gut und sicher machen zu können.

Gibt es Vorurteile gegenüber deinem Beruf?
Ja, oft denkt man, dass man als Kfz-Mechatroniker ständig schmutzig ist.
Das stimmt heute so nicht mehr.
Der Beruf umfasst mittlerweile auch viel Diagnose, Software und elektronische Systeme.

Was ist das Wichtigste in deinem Beruf?
Das Verantwortungsbewusstsein.
Die Fahrzeuge müssen sicher sein, wenn sie die Werkstatt verlassen. Das ist entscheidend.